Laserschweißen – Präzise Metallverbindungen auf industriellem Niveau
Präzises und verzugsarmes Schweißen mit moderner Faserlasertechnologie
Unser Faserlaserverfahren ermöglicht dauerhafte Verbindungen von Metallen mit einer Stärke von 0,2 bis 5 mm – mit außergewöhnlicher Präzision, minimalem Wärmeeintrag und ohne Materialverzug. Ideal überall dort, wo herkömmliche Schweißverfahren an ihre Grenzen stoßen.
Ob Laserschweißen von Edelstahl, Aluminium oder Titan – unsere Laserschweißtechnologie bietet Lösungen auch für anspruchsvollste industrielle Anwendungen.
Die 6 wichtigsten Vorteile des Laserschweißens
Herausragende Präzision
Der Laserstrahl arbeitet auf einem exakt definierten Bereich und ermöglicht dadurch Verbindungen mit einer Präzision im Zehntelmillimeterbereich.
Diese Präzisionsschweißtechnik ist eine grundlegende Voraussetzung – insbesondere bei medizintechnischen Geräten sowie in der Blechbearbeitung im Maschinenbau.
Minimaler Wärmeeintrag
Beim Laserschweißen wird die Wärme gezielt und konzentriert in das Material eingebracht, sodass Bereiche außerhalb der Schweißzone kaum thermisch beeinflusst werden.
Verzugsfreies Ergebnis
Dank des geringen und fokussierten Wärmeeintrags behält das fertige Bauteil seine ursprüngliche Geometrie bei.
Hohe Schweißgeschwindigkeit
Die Faserlasertechnologie reduziert die Schweißzeit auf ein Minimum. In der Serienfertigung bedeutet dies eine direkte Verkürzung der Zykluszeiten und spürbare Kosteneinsparungen.
Saubere Schweißnaht, minimale Nachbearbeitung
Mit Laserschweißen gefertigte Verbindungen erfordern in der Regel kein Schleifen, Polieren oder Richten. Die Schweißnahtoberfläche ist glatt und gleichmäßig und benötigt nur minimale Nachreinigung.
Kosteneffizienz
Durch geringeren Ausschuss und schnellere Fertigungsprozesse führt das Laserschweißen häufig zu niedrigeren Gesamtkosten als herkömmliche Verfahren.
Was ist Laserschweißen und wie funktioniert es?
Während des Prozesses kann die Laserleistung exakt an Materialtyp und Materialstärke angepasst werden. Dadurch ist es möglich, nahezu alle industriell relevanten Metalle – von Baustahl bis Titan – mit nur einer Anlage und in gleichbleibend hoher Qualität zu bearbeiten.
Die wichtigsten Schritte des Laserschweißens:
Vorbereitung: Die zu verschweißenden Bauteile werden präzise positioniert, und die Oberflächen werden von Fett, Oxiden und Verunreinigungen gereinigt.
Parametrierung: Basierend auf Material und Verbindungsart werden die Laserleistung, die Schweißgeschwindigkeit, der Fokus sowie die Menge des Schutzgases eingestellt.
Schweißen: Der fokussierte Laserstrahl schmilzt das Grundmaterial entlang der Verbindungsnaht auf; bei Bedarf wird mithilfe eines Drahtvorschubs Zusatzmaterial in die Schweißnaht eingebracht.
Schutzgasgekühlung: Die Schweißnaht wird mit einem inerten Schutzgas (in der Regel Argon) umströmt, das Oxidation verhindert und eine saubere Oberfläche gewährleistet.
Kontrolle: Die fertige Schweißnaht wird visuell und bei Bedarf auch mit zerstörungsfreien Prüfverfahren kontrolliert.
Moderne Faserlaser leiten den Laserstrahl über Glasfasern, wodurch im Vergleich zur älteren CO₂-Technologie ein deutlich höherer Wirkungsgrad, geringerer Wartungsaufwand und eine höhere Energiekonzentration erreicht werden. Besonders bei reflektierenden Materialien – wie Kupfer oder Aluminium – sind Faserlaser ihren Vorgängern heute klar überlegen.
Die Laserschweißtechnologie ist nicht nur präziser, sondern basiert grundsätzlich auf einem anderen Prinzip als Lichtbogenschweißverfahren: Es gibt keine Elektrode, keinen direkten Kontaktzwang, und die Wärmeeinflusszone ist nur ein Bruchteil jener herkömmlicher Methoden. Dies ist besonders wichtig bei dünnwandigen Bauteilen, empfindlichen Konstruktionen und Arbeiten, bei denen ein nachträgliches Richten oder Schleifen ausgeschlossen ist.
Der Unterschied zwischen Laserschweißen und herkömmlichem Schweißen
Wann sollte welches Verfahren gewählt werden?
WIG-Schweißen: wenn es sich um individuelle, hochwertige Handarbeit in kleinen Stückzahlen bei dickeren Materialien handelt.
MIG/MAG-Schweißen: wenn große Konstruktionselemente oder dicke Bleche schnell und wirtschaftlich verbunden werden müssen und Nachbearbeitung zulässig ist.
Laserschweißbare Materialien
Baustahl – 0,2–5 mm
Edelstahl – 0,2–5 mm
Aluminium – 0,2–5 mm
Kupfer – 0,2–5 mm
Bronze – 0,2–5 mm
Titan – 0,2–5 mm
Faserlaserschweissmaschine Vector Steel
Ressourcen: Raycus
Leistung: 2000 W
Einstellbare Leistung zwischen10%-100%
Drahtvorschub: ja
Laserschweißbare Materialien
Baustahl – 0,2–5 mm
Edelstahl – 0,2–5 mm
Aluminium – 0,2–5 mm
Kupfer – 0,2–5 mm
Bronze – 0,2–5 mm
Titan – 0,2–5 mm
Faserlaserschweissmaschine Vector Steel
Ressourcen: Raycus
Leistung: 2000 W
Einstellbare Leistung zwischen10%-100%
Drahtvorschub: ja
Häufig gestellte Fragen
Welche Materialien können mit Laserschweißen verbunden werden?
Worin unterscheidet sich das Faserlaserschweißen vom WIG- oder MIG-Schweißen?
Ist nach dem Laserschweißen eine zusätzliche Oberflächenbehandlung erforderlich?
Kann Laserschweißen auch bei dünnen Blechen eingesetzt werden?
Welche Toleranzen können beim Laserschweißen eingehalten werden?
Ist das Verschweißen unterschiedlicher Materialien (z. B. Stahl und Kupfer) möglich?
Welches Schutzgas wird beim Laserschweißen verwendet?
Schutzgasgekühlung: Die Schweißnaht wird mit hochreinem Stickstoff als Schutzgas umströmt, wodurch Oxidation verhindert und eine saubere Oberfläche gewährleistet wird.
Welche Mindestseriengröße übernehmen Sie beim Laserschweißen?
Erstellen Sie vor der Bestellung Prototypen oder Musterteile?
Wie kann ich ein Angebot anfordern?
Wo wird industrielles Laserschweißen eingesetzt?
Automobilindustrie: Schweißen von Abgasanlagen, Kraftstofftanks, Getriebekomponenten und Karosserieteilen.
Medizintechnik: Chirurgische Instrumente, implantierbare Produkte (Knochenschrauben, Zahnimplantate) sowie diagnostische Geräte.
Elektronikindustrie: Wird zum Schweißen von mikroelektronischen Bauteilen, Batterien, Sensoren, Steckverbindern und Relais eingesetzt, wo ein minimaler Wärmeeintrag unerlässlich ist.
Maschinenbau und Metallverarbeitung: Schweißen von Konstruktionen aus Edelstahl, Baustahl und Aluminium.
Energieanlagenbau: Fertigung von Komponenten für Solarkollektoren, Windkraftanlagen sowie Rahmen für Photovoltaikmodule.
Lasergeschweißte Bauteile:
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